DKDM
Eine DKDM (Distribution Key Delivery Message) ist eine Art von KDM (Key Delivery Message), die in der Welt des digitalen Kinos verwendet wird. Sie wird generiert, wenn eine Zusammensetzung (z. B. ein Film) verschlüsselt wird, und dient als sicheres Mittel zur Speicherung von symmetrischen Schlüsseln für die Verschlüsselung von Inhalten, die während des Verschlüsselungsprozesses verwendet werden. Der Hauptunterschied zwischen einem regulären KDM und einem DKDM liegt in ihrem Verwendungszweck. Ein reguläres KDM dient der Entschlüsselung eines Films auf einem bestimmten Kinoserver zu Vorführungszwecken während eines vordefinierten Zeitraums, nach dem der Film nicht mehr abspielbar ist. Eine DKDM hingegen dient dazu, diese regulären oder Vorführ-KDMs zu erzeugen. In der Praxis verschlüsselt das Studio oder eine Postproduktionseinrichtung den Inhalt eines Films. Gleichzeitig wird ein DKDM generiert, das an ein sicheres Zielgerät gesendet wird, das einem Fulfillment- oder Vertriebsunternehmen gehört. Die Verleihfirma verwendet dann das DKDM, um individuelle KDMs für jedes Kino, das den Film zeigt, zu erstellen. Strukturell sind DKDM und KDM identisch, sie unterscheiden sich nur in der Anwendung. Das DKDM trägt den Composition Identifier (CPL ID), der verwendet wird, um ein KDM mit seiner Komposition abzugleichen. Diese Methode gewährleistet einen sicheren Arbeitsablauf bei der Verteilung von verschlüsselten digitalen Filminhalten.